Zum Jahreswechsel 2026 haben wieder viele Menschen in Deutschland konkrete Vorsätze für ihr persönliches Leben formuliert. Aktuelle Umfragen zeigen, dass bestimmte Ziele besonders häufig genannt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Trends wie Gesundheit, Lebensstil, sozialer Austausch und bewusster Verzicht.
Die häufigsten Vorsätze für 2026 – ein Überblick
Laut repräsentativer Erhebungen gehören zu den am häufigsten genannten Vorsätzen:
- 52 % der Menschen haben sich vorgenommen, 2026 mehr zu sparen.
- Stress reduzieren oder vermeiden: Rund 51 % der Befragten möchten im kommenden Jahr gezielt Stress abbauen.
- Etwa 45 % möchten durch mehr Sport fitter werden.
- Zeit mit Familie und Freunden verbringen wollen 42,9 %.
- Eine gesündere Ernährung steht bei gut 39 % der Teilnehmer auf der Liste.
38,5 % der Befragten möchten sich mehr Zeit für sich selbst nehmen. - Abnehmen möchten rund 27 %.
- Vorsätze wie weniger Bildschirmzeit oder sparsamer leben werden ebenfalls häufig genannt, wenn auch in etwas geringerem Umfang.
- Ein traditioneller Teil vieler Vorsätze ist der temporäre Verzicht auf bestimmte Gewohnheiten, vor allem im Januar. Eine YouGov-Umfrage zeigt: 48 % planen, im Januar auf Zucker und Süßigkeiten zu verzichten. 41 % möchten keinen Alkohol trinken. 29 % wollen Nikotin reduzieren oder ganz aufhören.
- Weitere geplante Verhaltensänderungen betreffen Fast Food (25 %), Fleisch (18 %) und soziale Medien (14 %).
Diese Vorhaben dienen vielen als Startpunkt für nachhaltigere Lebensgewohnheiten und reflektieren den Wunsch nach einem gesünderen Lebensstil.
Tipps, damit Vorsätze wirklich gelingen
Trotz guter Absichten fällt es vielen Menschen schwer, ihre Vorsätze langfristig durchzuhalten. Studien zeigen, dass ein signifikanter Teil der Vorsätze bereits nach wenigen Wochen wieder aufgegeben wird – insbesondere, wenn sie unkonkret oder zu anspruchsvoll formuliert sind.
- SMART-Formulierung nutzen
Erfolgreiche Vorsätze sind spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Anstatt also „mehr Sport zu machen“, könnte der Vorsatz beispielsweise lauten: „Zweimal pro Woche 30 Minuten zügig walken oder joggen.“ Dies macht den Fortschritt messbar und planbar. - Kleine Schritte setzen
Gewohnheiten werden leichter aufgebaut, wenn Ziele in kleine Alltagsschritte gegliedert werden. Beispielsweise:
– Täglich 10 Minuten spazieren gehen, bevor man das Workout erweitert oder
– kalorienbewusste Snacks vorbereiten, statt bei Hunger zur Tafel Schokolade zu greifen. - Soziale Unterstützung einbeziehen
Vorsätze, die gemeinsam mit Freundinnen und Freunde oder Familienmitgliedern verfolgt werden, halten länger. Ein gemeinsames Sportprogramm oder regelmäßige Verabredungen für einen alkoholfreien Abend steigern die Motivation und Verbindlichkeit. - Belohnungen festlegen
Zwischenziele mit kleinen Belohnungen steigern die Freude an der Umsetzung – etwa ein Kinobesuch nach vier Wochen konsequentem Verzicht oder ein neues Buch, nachdem ein Monat sportlicher Aktivität geschafft ist. - Flexibilität einplanen: Sollte ein Vorsatz einmal nicht eingehalten werden, ist es hilfreich, ihn anzupassen, statt gleich aufzugeben. Realistische Anpassungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, langfristig am Ball zu bleiben.
Die Neujahrsvorsätze für das Jahr 2026 spiegeln den Wunsch vieler Menschen in Deutschland wider, Gesundheit, soziale Beziehungen, persönliche Balance und einen bewussteren Lebensstil stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig wird dabei für eine gewisse Zeit auf bestimmte Dinge, wie etwa Zucker oder Alkohol, verzichtet. Mit klaren Zielen, kleinen Schritten und sozialer Unterstützung steigen die Chancen, die guten Vorsätze nicht nur zu beginnen, sondern auch nachhaltig umzusetzen. th

