Ebbes aus Hohenlohe

Das Warten auf den „Glöckner“ hat sich gelohnt

Die Burgschauspiele Leofels entwickeln um die Pariser Kathedrale Notre-Dame ein Drama mit den Zutaten Liebe, Eifersucht und Intrigen. Das Publikum ist begeistert. 

Eine riesige Glocke dominiert die stilisierten Türme der Kathedrale Notre-Dame: Kein Wunder, der Glöckner, der sie läutet, spielt eine wichtige Rolle in dem Drama nach dem historischen Roman von Victor Hugo. Die Burgschauspiele Leofels brachten das Werk „Der Glöckner von Notre-Dame“ in der Fassung von Felix Mitterer zusammen mit Regisseur Jan Käfer auf den staubigen Boden der Burgruine Leofels.

Das Dreikönigsfest in Paris im Jahre 1482: Der Gaunerstaat Rotwelschland mit seinem illustren Herrscher Clopin Trouillefou (wunderbar dekadent gespielt von Kurt Frank in seinem mit Rädern versehenen Liegestuhl) will einen Narrenkönig wählen. Nachdem keiner der Kandidaten die Bettlerschar überzeugen konnte, wird der taube und missgestaltete Glöckner Quasimodo (der durch eine raffinierte Maske und einen Buckel fast bis zur Unkenntlichkeit geschminkte Tassilo Frank) zum König gekürt. Der mittel- und erfolglose Dichter Pierre Gringoire (Micha Laukemann) will sich der Gang anschließen und wird als Außenstehender zunächst einmal zum Tode verurteilt – es sei denn, eine Frau erbarmt sich und heiratet den Delinquenten. Die schöne Tänzerin Esmeralda (sehr temperamentvoll interpretiert von Tabea Lechner) erlöst den Dichter.

Die schöne Tänzerin Esmeralda soll wegen eines vermeintlichen Mordes gehängt werden. Quasimodo, ihr Retter, seilt sich im Hintergrund vom Glockenturm der Kirche Notre-Dame ab.

Zur Info:

Weitere Spieltermine sind: Mittwoch, 22. Juni, Freitag, 24. Juni, Samstag, 25. Juni, Dienstag, 28. Juni, Freitag, 1. Juli, Samstag, 2. Juli, Sonntag, 3. Juli, Freitag, 8 Juli, und Samstag, 9. Juli. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse.

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