Ebbes aus Hohenlohe
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Muswiese im Radio

Schon 1931 war die Muswiese über die Grenzen Hohenlohes bekannt. Ausschnitt aus einer Radio-Reportage von Gerd Struwe:

„Meine Damen und Herren! Wir sind im Frankenland. Sie alle kennen den Eisenbahnknotenpunkt Crailsheim, die altertümliche Stadt an der Jagst, unweit der württembergisch-bayerischen Grenze. Von diesem schmucken Crailsheim aus sind wir über Satteldorf und Wallhausen durch typisch fränkische Dörfer nach Rot am See gefahren, und dann herausgewandert an unseren sonst so stillen Ort, nach dem Weiler Musdorf.
Wohl sind es hier nicht lichte Albberge oder düstere Schwarzwaldlandschaften, die sich den Blicken bieten. Auch nicht von großen Städten und reichen Klöstern können wir hier erzählen. Wir stehen abseits der Eisenbahn. Wer aber Freund ist von einer anmutigen Gegend, gebildet von lieblichen Tälern, deren Höhen meist von weiten Wäldern begrenzt sind, wo Ruinen, Burgen und Schlösser wechseln mit sauberen, wohlhabenden Ortschaften und aufstrebenden Landstädtchen von reicher historischer Vergangenheit, wo noch so viel Altertümliches im Volk lebt, wo noch so zahlreiche Volkssagen umgehen, vom wilden Heer, vom schwarzen Pudel, vom Schimmelreiter ohne Kopf; wer die fränkischen Bewohner in ihrer Hohenloher Art und mit ihrem fränkischen Dialekt kennen lernen will, mit ihrem lebensfreudigen Charakter, aufgeweckt, gesellig und höflich, arbeitsam, der ist heute eingeladen, in dieses schöne Frankenland, eingeladen auf die Muswiese bei Rot am See, wo jetzt die Dorfmädchen und Burschen schon zu unserem Empfang bereitstehen. – Grüß Gott! Alle beisammen!“

Text- und Bild-Quelle: www.muswiese.com

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