Für alle Sinne etwas bieten

Gärtner pflegen viele Anlagen und Flächen

Ein intensiver Duft hängt über der sonnenbeschienenen Grünanlage. Bienen fliegen emsig von Blüte zu Blüte und die Farben erfreuen das Auge. Der sogenannte Buchsgarten vor dem Schrozberger Schloss ist ein echtes Highlight. Angelegt und gepflegt wird er von den beiden Stadtgärtnern Elke Schmitt und Jürgen Wolfinger.

Die Gemeinde hat unendlich viele Flächen in ihrem Stadtgebiet und den 53 Dörfern, Weilern, Höfen und Einzelgebäuden. Dazu kommen rund 400 Kilometer Gemeindeverbindungsstraßen, deren Bankette ebenfalls gehegt werden müssen. Die gesamten Anlagen zu umsorgen, ist eine Aufgabe, die die offiziellen „Grünpfleger“ nicht ohne die Hilfe der vielen Ehrenamtlichen erledigen könnten. In manchen Vierteln und Dörfern unterstützen Anwohner die Gärtner bei der Arbeit. Elke Schmitt steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite: „Wenn sie etwas benötigen, bekommen sie selbstverständlich das Gewünschte.“ 

Im Frühjahr werden die Anlagen zunächst aus dem Winterschlaf geholt und mit Stiefmütterchen oder Vergissmeinnicht bepflanzt. Zusammen mit den Tulpen, die im Herbst gesetzt wurden, bieten sie schon den ersten prächtigen Höhepunkt des Jahres. Danach kommen die blühenden Sommerstauden wie Sonnenhut, Begonie, Löwenmaul und Süßkartoffel in den Boden. Auch die vielen Rosenstöcke bereiten sich derweil auf ihren Einsatz vor. „Wir bevorzugen einfach blühende Sorten, weil sie optisch mehr hergeben“, erklärt Jürgen Wolfinger.

Neben den vielen blütenprächtigen Flächen kümmern sich die beiden Fachleute auch um die Blumenwiese vor dem Bahnhof. Sie ist zwar nicht spektakulär anzusehen, aber ökologisch wertvoll: Hier fühlen sich Kleinstlebewesen und vor allem Insekten und Schmetterlinge wohl. „Wir versuchen etwas für die Natur zu tun, die Stadt muss schließlich Vorbild für ihre Bürger sein“, betont Elke Schmitt. 

In der warmen Jahreszeit, wenn Gieß- und Unkrautwachswetter ist, werden die Gärtner von Aushilfen unterstützt: Sie sind den ganzen Tag in der Gemeinde unterwegs und versorgen die Anlagen sowie Blumenkübel mit Wasser und halten den unerwünschten Bewuchs im Zaum. Schließlich sollen die Anlagen auch den Sommer über eine Augenweide bleiben. th

Elke Schmitt und Jürgen Wolfinger kümmern
sich um die Anlagen in Schrozberg.

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