Ebbes aus Hohenlohe
Welche Vögel sind im Garten?

Welche Vögel sind im Garten?

Jede Beobachtung zählt: Vom 5. bis 7. Januar 2024 findet wieder die „Stunde der Wintervögel“ statt. NABU und der Landesbund für Vogel- und Naturschutz LBV rufen dazu auf, im Winter fleißig Vögel am Futterhaus zu zählen und zu melden. Jde und jeder kann dabei mithelfen, einen möglichst genauen Einblick in die Vogelwelt in Deutschland zu gewinnen.

„Wer sich fürs neue Jahr vorgenommen hat, mehr für den Naturschutz zu tun, kann den guten Vorsatz gleich in die Tat umsetzen und mitmachen“, wirbt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller für die große Zählaktion. „Die mit der Aktion gewonnenen Daten über die heimische Vogelwelt helfen uns dabei, die Situation von Vögeln in Städten und Dörfern besser einzuschätzen.“ Wie wirken sich Witterungsbedingungen, die Klimakrise, Veränderungen in der Landwirtschaft auf die Vogelwelt aus? Vor allem mit Blick auf die Ergebnisse der vergangenen Jahre lassen sich einige Trends ablesen, sogar für bestimmte Vogelarten.

Der NABU hofft in diesem Jahr besonders darauf, Erkenntnisse über die Wintergäste in Deutschland zu gewinnen. Einige Vogelarten ziehen vor allem bei frostigen Witterungsbedingungen aus kälteren Regionen in Nord- und Osteuropa zu uns. Dazu zählen zum Beispiel Erlenzeisige, Bergfinken und Seidenschwänze. Wie sich indes Teilzieher, also beispielsweise Stare, verhalten, ist für Vogelkundler ebenfalls von großem Interesse.

Mit gutem Vogelfutter gegen den Winter-Hunger

Für Amseln, Meisen, Sperlinge und Co. ist der frühe und heftige Wintereinbruch offenbar kein Problem: Sie kommen mit den Minusgraden bisher gut zurecht. „Ein langanhaltender Temperatursturz mit viel Schnee wäre eher am Ende des Winters kritisch“, schätzt Miller, „wenn die Energiereserven der Vögel und das natürliche Futterangebot schon weitgehend aufgebraucht sind.“ Eine Gefahr, die wir etwas mildern können, ergänzt Miller: „Mit qualitativ hochwertigem Vogelfutter kann man die Tiere besonders bei kalten Temperaturen und Schnee unterstützen.“ Sonnenblumenkerne und Samenmischungen sowie Fettfutter sind willkommene Energiequellen, die viele Vogelarten gerne annehmen. pm

Bild: Wacholderdrossel im Schnee. Foto: Frank Derer

Zur Info:

Hilfe bei der Vogelbestimmung gibt es unter www.stundederwintervoegel.de

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